Schulsozialarbeit auf Probe

P R A K T I K U M S B E R I C H T

Ich bin Leonie Scholz und ich bin in der 10. Klasse der Theodor-Fontane-Schule Letschin. Mein Praktikum während meiner schulischen Laufbahn wollte ich unbedingt im Sozialwesen absolvieren. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, im Bereich der Schulsozialarbeit, bei Frau Maaß, tätig zu werden. Die Arbeit mit jungen Menschen hat mich schon immer interessiert und da ich mich als sehr offen, kommunikativ und emphatisch einschätze, habe ich nun meine Chance genutzt. Nach dem Erhalt meines Abschlusses möchte ich unbedingt einen sozialen Beruf erlernen, wobei ich noch unsicher bin in welche Richtung ich gehen mag.

Im Sozialwesen hat man die Befähigung mit Kindern und Jugendlichen im Altersbereich von 0-18 Jahren zu arbeiten. Das Spektrum ist weitgefächert und es gibt viele verschiedene Arbeitsbereiche. Im Austausch mit Frau Maaß habe ich gelernt, dass Schulsozialarbeiter/innen sehr wichtig für Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern sind. Sie sind eine helfende Hand oder mit anderen Worten – ein Unterstützer. Sozialarbeiter helfen bei Stress im Elternhaus, Unstimmigkeiten mit Lehrkräften oder bei Konfliktsituationen innerhalb der Klasse.

Beratung junger Menschen ist ein wichtiges Handlungsfeld im Bereich der Schulsozialarbeit. Ein weiterer Bestandteil der Arbeit ist es in der Öffentlichkeitsarbeit tätig zu werden, Bildungsbenachteiligungen abzubauen, Schulprojekte zu organisieren und Arbeitsgemeinschaften zu leiten. Schulsozialarbeiter/innen arbeiten mit den Lehrkräften zusammen, um ein positives Schulklima zu schaffen. Des weiteren ist eine enge Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, wie beispielsweise dem Jugendamt, notwendig. Hierbei werden aktuelle Fälle oder auch Kinderschutzverfahren thematisiert.

Schulsozialarbeit – ist das der richtige Beruf für mich?

Ja, weil ich sehr gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeiten würde, mir der soziale Umgang Spaß macht und ich mich gerne kreativ beteilige. Verschiedene Dinge zu planen und zu organisieren bereitet mir große Freude. Ich schätze mich selbst als sehr hilfsbereit, wortgewandt und emphatisch ein. Zuerst dachte ich, dass Schulsozialarbeit sich vorrangig mit Elternarbeit und der Zusammenarbeit mit Lehrkräften befasst. Jedoch musste ich im Laufe meines Praktikums feststellen, dass noch viele andere Schwerpunkte dazugehören. Ich muss spontan, flexibel und kreativ sein. Darüber hinaus braucht man für diesen Job Durchsetzungsvermögen, eine hohe Belastungsfähigkeit, eine Kommunikationsstärke und diverse soziale Kompetenzen. Ein wichtiger Aspekt neben der Arbeit mit den Kindern, den Eltern und den Lehrern, ist das Planen und das Organisieren verschiedener Angebote. In meinem Praktikum hatte ich die Möglichkeit mich mit dem Berufsfeld näher auseinanderzusetzen und eigene Aufgaben meistern zu können. Beispielsweise habe ich, zu Ehren Fontanes, ein Cover für das Kochbuch unserer Theodor-Fontane-Schule Letschin, entwickelt.

Peace out, eure Leonie

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